{"id":2022,"date":"2017-08-06T20:34:22","date_gmt":"2017-08-06T18:34:22","guid":{"rendered":"http:\/\/seeweg.info\/wordpress\/?page_id=2022"},"modified":"2017-10-05T11:13:13","modified_gmt":"2017-10-05T09:13:13","slug":"erika-maria-riemer-sartory","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/seeweg.info\/wordpress\/ausstellung-herbst-2017\/erika-maria-riemer-sartory\/","title":{"rendered":"Erika Maria Riemer-Sartory"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2024\" src=\"https:\/\/seeweg.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/EMRiemerSartory.jpg\" alt=\"\" width=\"167\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/seeweg.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/EMRiemerSartory.jpg 167w, https:\/\/seeweg.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/EMRiemerSartory-120x180.jpg 120w\" sizes=\"auto, (max-width: 167px) 100vw, 167px\" \/><\/p>\n<p>Erika Maria Riemer-Sartory<\/p>\n<p>geboren in Bonn, Studium an der Fachhochschule f\u00fcr Design D\u00fcsseldorf (1979- 1981) und an der Staatlichen Kunstakademie D\u00fcsseldorf bei Prof. Siegfried Cremer (1982 -1989). 1992 Studienaufenthalt im K\u00fcnstlerdorf Ubud (Indonesien). Seit 1995 zahlreiche Ausstellungen in Museen und Galerien im In- und Ausland und vertreten mit ihren Arbeiten in \u00d6ffentlichen Sammlungen. Sie lebt und arbeitet in Ratingen und D\u00fcsseldorf.<\/p>\n<p>Riemer-Sartory ist eine au\u00dfergew\u00f6hnlich vielseitige bildende K\u00fcnstlerin. Dennoch ist das zentrale Thema ihrer Arbeiten die Erde, die Natur in ihrer Gesamtheit mit all ihren Sch\u00f6nheiten, aber auch ihrer Verletzbarkeit. Es geht Riemer-Sartory um deren Sichtbarmachung und Bewahrung.<br \/>\nAls Ausdrucksmittel bedient sie sich der Farbe in allen Variationen und Abstufungen: Von zarten Pastellt\u00f6nen bis zum leuchtenden Rot\/Orange.<br \/>\nRiemer-Sartory arbeitet immer in neue Kunst-Richtungen.<\/p>\n<p>In ihren Arbeiten, die sie \u201eDie Haut der Erde\u201c nennt, setzt sie sich intensiv mit dem unersch\u00f6pflichen Thema \u201eErde\u201c auseinander. Es sind meist konstruktive Arbeiten, die unter Verwendung von Farbpigmenten ihre einmalige Leuchtkraft entwickeln.<br \/>\nSie selbst sagt: \u201eFarbe ist f\u00fcr mich ein sinnlich \u00e4sthetisches Ph\u00e4nomen.<\/p>\n<p>Teilweise stellt sie eine Symbiose zwischen Natur und Kunst her. Fotografisch festgehaltene \u201eNaturelemente\u201c werden Bestandteil ihres Bildes und f\u00fcgen sich trotz der als \u201eSt\u00f6rfaktor\u201c wahrgenommenen Unterbrechung zu einer erstaunenden Einheit.<\/p>\n<p>\u201cIn ihren \u201c Metamorphosen\u201c verarbeitet sie benutzte Mal-Lappen aus unterschiedlichsten textilen Materialien und urspr\u00fcnglichen Verwendungszwecken, die sie durch gezielte Zusammensetzung, Verschlingung und Farbgebung zu einzigartigen \u201eKunstwerken\u201c erhebt.<\/p>\n<p>Die k\u00fcnstlerische Gedankenwelt von Riemer-Sartory spiegelt sich in den Arbeiten aus Papier, von ihr \u201eBehausungen\u201c genannt. Sie sind unverkennbar durch ihre minimalistische Gestaltgebung. Fasziniert von den Sockeln, die Giacometti f\u00fcr seine Skulpturen schuf, mit deren Proportionen und dem archaischen Charakter, hat sie diese Formen aus ihrem urspr\u00fcnglichen Zusammenhang isoliert und vielfach variiert. Eben diese Formen l\u00f6sen die Assoziation zu den Behausungen aus.<\/p>\n<p>Die symbolische Kraft der Arbeit von Riemer-Sartory wird in ihren \u201eInstallationen\u201c, insbesondere auch zu religi\u00f6sen Themen wie z. B. \u201eEnth\u00fcllungen zur Fastenzeit\u201c, \u201eDas Auge Gottes\u201c usw. sichtbar und erlebbar.<\/p>\n<p>Nicht zuletzt ihre Skulpturen aus Maschen-Draht geben die Vielseitigkeit der K\u00fcnstlerin wieder. Die aus Drahtgeflecht geschaffenen \u201eTorsi\u201c sind ihre Auseinandersetzung mit dem menschlichen K\u00f6rper. Sie werden von ihr \u201ek\u00f6rperhafte Zeichnungen\u201c genannt.<\/p>\n<p>Alwine Strohmenger<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2096\" src=\"https:\/\/seeweg.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/EMRS-274x600.jpg\" alt=\"\" width=\"274\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/seeweg.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/EMRS-274x600.jpg 274w, https:\/\/seeweg.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/EMRS-82x180.jpg 82w, https:\/\/seeweg.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/EMRS-768x1685.jpg 768w, https:\/\/seeweg.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/EMRS-467x1024.jpg 467w, https:\/\/seeweg.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/EMRS-624x1369.jpg 624w, https:\/\/seeweg.info\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/EMRS.jpg 1643w\" sizes=\"auto, (max-width: 274px) 100vw, 274px\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erika Maria Riemer-Sartory geboren in Bonn, Studium an der Fachhochschule f\u00fcr Design D\u00fcsseldorf (1979- 1981) und an der Staatlichen Kunstakademie D\u00fcsseldorf bei Prof. Siegfried Cremer (1982 -1989). 1992 Studienaufenthalt im K\u00fcnstlerdorf Ubud (Indonesien). 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