Wechselnde Ausstellungen auf Gut Wittmoldt

 

Ein Beitrag zu einem neuen Kulturzentrum im Raum Plön als „work in progress“

Wir finden auf einer Halbinsel eine Landschaft mit gewachsener Natur, mit gestalteter Natur, mit einem alten Obstbaumbestand, mit der Nähe zum Wasser, gelegen an einer Furt, die Verbindung schafft und in der Vergangenheit auch Verbindung war.Hier existiert ein alter Gutshof mit rot geklinkerten  Nebengebäuden.

Auf einer Landzunge  im Plöner See, einer später verlandeten Insel, die schon im 12. Jahrhundert besiedelt wurde, befindet sich das heutige Gut Wittmoldt mit seinem alten Gutshaus von 1895. Umringt von Nebengebäuden und weiteren Gelassen, eingebettet in einen alten Baumbestand und umringt von Wiesen und Weiden. Der Plöner See ist von fast jedem Ort der Halbinsel zu sehen, zu spüren ist er als Former der Landschaft überall.

Wasser und Land treffen hier reizvoll zusammen, die Historie der alten Wege wird besonders an der Furt lebendig. Die Schnittpunkte zwischen Land und Wasser sind vielfältig, alte Bäume liegen umgestürzt am Ufer, Obstgärten und Blumenwiesen reichen bis an das Wasser. Eine alte Furt deutet auf einen alten Reiseweg. Die Gartenanlage des Gutshauses hat die Natur geordnet. Der angrenzende Wald zeigt die Vielfalt der Natur mit dem umgebenden Wasser.

Während eines Rundgangs der vielleicht 1000 Schritte kann diese Erfahrung gemacht werden. Meditative Punkte, Durchblicke und gelenkte Sichten über das Wasser zu anderen Ufern ( z.B. Plöner Schloss ) verbinden sich mit den Skulpturen oder Objekten.

Der Rundgang für die Besucher soll durch cirka sechs bis zehn Natur und Kunst-Räume führen. Zwischen jedem „Punkt“ ist genug Zeit und Raum und lässt genug Platz für einen Austausch der Gedanken bei diesem Spaziergang. Der Besucher benötigt cirka eine Stunde Zeit diese Plätze zu erfahren und zu genießen.

Am „alten Teeplatz“ mit einem Ausblick zum Plöner Schloss, das alte Gutshaus, der alte „Fähranleger“, der „Hof Wittmoldt“ mit der herrlichen alten Mauer, auf der „kleinen Graskoppel“ und die Südspitze.

Ein besonderer Punkt wird natürlich das alte Gutshaus sein, als Sammelpunkt, Ausgangspunkt und Stätte von kulturellen Darbietungen und Treffpunkt.

Im alten Gutshaus werden zusätzlich Ausstellungen mit kleineren Objekten und Bildern gezeigt.

Die Eröffnung an einem Sonntag mit genügend Zeit für besondere Aktionen an den SEE-PUNKTEN. Lesungen, Musik, eine Eröffnungsansprache, Essen und Trinken verteilen sich auf dem Gelände. Die Besucher werden (begleitet) auf eine Entdeckungsreise geschickt.

Hinweisschilder auf den Rundgang, die Objektbezeichnungen und Namen der Punkte machen es den Besuchern nach der Eröffnung leicht den Weg selbst zu ergründen.

Wechselnde Jahreszeiten, Veranstaltungen, Ausstellungen auch im Gutshaus und weitere Arbeiten werden dieses Projekt immer wieder beleben.

Das Konzept ist auf wechselnde Ausstellungen und Veranstaltungen angelegt.

So soll ein weiterer Ort in Schleswig-Holstein entstehen, der in einer alten Kulturlandschaft seinen Platz findet, die Historie mit der Neuzeit verbindet und mit der herrlichen Landschaft einen kulturellen Mittelpunkt setzt.